Günter Brus

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Günter BRUS   "Ich war einmal ein Baum"

Ausstellung kuratiert von Diana Brus

 

Wo: Galerie Sommer, Stempfergasse 3, 2. Stock, 8010 Graz

Ausstellungsdauer :
25.09. - 23.10.2021

Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer: Do. und Fr.: 13 - 18 Uhr, Sa.: 10 - 13 Uhr, und nach Vereinbarung


 

























* 1938 in Ardning, A

Gerne senden wir Ihnen eine Auswahl verfügbarer Werke des Künstlers per E-Mail zu. Für weitere Informationen bzw. Anfragen sind telefonisch oder per  E-Mail möglich .





„Ich bin nichts und alles rundum ist gegenständlich“
Mischtechnik auf Papier, 1993
120 x 86 cm 

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„Spanisches Nachtvermächtnis“
Mischtechnik auf Papier, 1991
44 x 36,5 cm 
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„Wird es einmal ein Lebewesen ohne Tastsinn geben?“
Mischtechnik auf Papier, 1989
85 x 61 cm 

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„Kaspar Hauser„
Leinenkassette mit
10- teiliger Bild-Dichtung, Strichradierung und Lithografie
mit Einspinner Burgis Paier und Günter Brus
signiert, datiert und nummeriert
Auflage 30 
Herausgeber: Galerie Kunst & Handel
2008
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Rest
Mischtechnik auf Papier, 1983
31 x 24,5 cm 
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Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz besuchte er die Hochschule für angewandte Kunst in Wien und trat 1964 erstmals als Aktionist in Erscheinung. Gemeinsam mit Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler gilt er heute als Mitbegründer des Wiener Aktionismus. Kennzeichnend für seine Aktionen waren die schwarz-weißen Körperbemalungen und die Verwendung von Objekten wie Rasierklingen, Nägeln, Scheren und Sägen. Er entwickelte die Symbolik des schwarzen, trennenden Strichs, „eine Andeutung der Verletzung des Körpers und analytisches Symbol“.

Im Sommer 1968 war der damalige Aktionist und heutige Staatspreisträger Günter Brus wohl der umstrittenste Künstler Österreichs. Auf Grund seiner „Körperanalyse“ im Rahmen der Veranstaltung „Kunst und Revolution“ an der Wiener Universität erklärte man Brus in einer Pressekampagne zum „meistgehassten Österreicher“. Er wurde zu 6 Monaten Arrest verurteilt, floh mit seiner Familie nach Berlin und lebte im Exil, um der Haftstrafe zu entgehen. Von 1969 bis 1977 gab er hier im Selbstverlag die „Schastrommel“ heraus, das „Organ der österr. Exilregierung“. Er kehrte erst 10 Jahre später nach Österreich zurück, nachdem seine Frau Anna bei Bundespräsident Kirchschläger eine Umwandlung der Haftstrafe in eine Geldstrafe bewirkt hatte.
Nach der "Tränenprobe" 1970 in München hatte sich Brus vom Aktionismus abgewandt und entwickelte nun ausgehend von der Mappe Irrwisch neue Möglichkeiten der Verbindung von Literatur und bildender Kunst, seine sogenannten Bildgedichte. 
In den 1970er und 1980er Jahren entstand ein reiches Cartoon- und literarisches Werk.
Heute ist Günter Brus einer der bedeutendsten österreichischen Künstler nach 1945 und seine Werke sind in vielen bedeutenden Museen zu finden.

 

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