NEWS / AKTUELLES


Im Mai öffnen wir unsere neuen Ausstellungsräumlichkeiten in der Liebenauer Hauptstraße 322, 8041 Graz mit der Ausstellung:

Johannes DEUTSCH

Face Space and Mental Landscape


Soft Opening am Samstag 15. Mai 2021, 14 - 19 Uhr

Johannes Deutsch und Ralph Schilcher (Kurator) sind ab 15 Uhr anwesend.

Öffnungszeiten im Rahmen von aktuelle kunst in graz 
während der Galerientage 2021 | 14. ‐ 16. Mai 2021
Fr. 14.05: 15‐19 Uhr
Sa. 15.05.: 11‐19 Uhr
So. 16.05.: 11‐17 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein digital erweitertes Buch im Jot Kringel Verlag. Die laufend wachsende Sammlung digitaler Medien ist ab 15.5.2021 online unter www.jotkringel.at/facespace

Ausstellungsdauer:
14.05. bis 12.06.2021

Johannes Deutsch, Die Zeit des Fischers, 2005-2007, Pigmentdruck-Diasec, 38,5x50cm

Patrizia Foto am Fenster, Öl- und Thermotransferprint-Collage auf Foto, 1993, 50 x 70 cm

 

Die Schau zeichnet zentrale Entwicklungslinien im Werk des Künstlers ausgehend von der Malerei der 1980er Jahre, über die Computerbilder und Arbeiten künstlerischer Fotografie seit den frühen 1990er Jahren bis zu den interaktiven Medien‐Gesamtkunstwerken der 2000er Jahre nach.In Werkgruppen unterteilt, beginnt die Auseinandersetzung des Künstlers mit inneren Bildwelten, seriellen Erzähltechniken und Computerbild‐Sequenzen in seiner Zeit als Kustos des Sigmund Freud Museums, gefolgt von der Entwicklung künstlerischer Ideen zur Verbindung einzelner Werke zu Bildorchestern. Weiters werden Arbeiten über Veränderungs‐ und Betrachtungsprozesse als Gesichtsräume (auch als interaktive Installation für das Ars Electronica Festival 2002 realisiert) gezeigt. Am Ende werden Deutschs aktuelle Zuwendung zu den großen literarischen Themen in komplexen Bildzyklen und interaktiven Medien‐Gesamtkunstwerken präsentiert.
Ein zentrales Thema seiner Auseinandersetzung ist die Verbindung von Musik und bildender Kunst. Deutsch widmet sich auch der Visualisierung klassischer Werke. Geleitet wird er dabei von der grundsätzlichen Frage, wie eine visuelle mit einer musikalischen Welt verknüpft und durch Interaktion simultan interpretiert werden kann. Nach intensiver Auseinandersetzung mit den musikalischen und dramaturgischen Hintergründen eines Werkes überträgt er dessen Inhalt in seine Bildsprache und schafft daraus Bildwelten mit transformierbaren Charakteren. Die Vorbereitung des Projektes der Inneren Landschaften führen zur Entdeckung, dass Lord Byron mit Manfred versucht hat, eine neue Gattung zu erfinden, die er als das mental theatre, Theater im Kopf, bezeichnet hat. Deutsch macht deutlich, dass Manfreds Gefühlsleben die eigentliche Handlung des Dramas ist und schafft in Form eines schmalen Auges Landschaftsbilder ‐ eine Gebirgslandschaft, die sich durch Überblendungen und Verschiebungen in ständigem Wandel befindet und zur Seelenlandschaft mutiert.

- Ralph Schilcher -

 

 


26.05. bis 30.05.2021
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste - Semperdepot, Lehargasse 8, 1060 Wien


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